Rathaus-Dorfmoderation - gumbsheim

Weindorf
GUMBSHEIM
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Rathaus-Dorfmoderation

Die nächsten Treffen finden wie folgt statt:

  • AG Infrastruktur: Mittwoch, 07. Nov. 2018, 19.00 Uhr
  • AG Dorfgemeinschaft: Mittwoch, 14. Nov. 2018, 19.00 Uhr
  • AG Umwelt & Natur: Mittwoch, 28. Nov. 2018, 19.00 Uhr

07.11.2018
Protokoll der 1. Sitzung "AG Infrastruktur"

24.10.2018
Protokoll der 1. Sitzung "AG Umwelt und Natur"

10.10.2018
Dorfmoderation-Auftaktveranstaltung

14.10.2018

Gumbsheimer wünschen sich mehr Platz für Vereine in der Gemeindehalle
Bei der Dorfkonferenz konnten die Gumbsheimer ihre Wünsche beschreiben. Bei einem Punkt waren sich alle Gruppen einig: Der Platz in der Gemeindehalle reicht nicht mehr aus.
GUMBSHEIM - Hawaiianisches Feeling am Brunnenplatz in Gumbsheim. Die Bürger der Gemeinde liegen im Sonnenstuhl, einen Pina Colada in der Hand. Ein Musiker spielt auf seiner Ukulele „Somewhere Over The Rainbow“, und der Barkeeper an der neuen Beach-Bar kommt aus dem shaken nicht mehr raus. Was ist denn bitte in Gumbsheim los? Noch ist es nur eine Idee, denn die 50 Bürger bei der Dorfkonferenz waren einfallsreich.
„Sie haben Humor hier“, fasst Martin Theodor vom Landauer Beratungszentrum Kobra am Schluss der zweistündigen Veranstaltung zusammen. Was wünsche ich mir für Gumbsheim? Die Frage war bewusst gestellt. Theodor signalisierte auch, ruhig Visionen zu äußern, die im ersten Moment vielleicht unrealistisch klingen, wichtig sei die Kommunikation. An den Tischen steckten die Bürger die Köpfe zusammen. Die Beach-Bar am Brunnenplatz, die Sommerterrasse auf dem Dach der Gemeindehalle und der Badesee am Menhir sollten am Ende aber die außergewöhnlichsten Wünsche bleiben.
Ein Thema brannte jedoch allen Bürgern auf den Nägeln. Denn wiederholt hat sich in den Gruppenarbeiten herausgestellt, dass der Platz in der Gemeindehalle nicht mehr ausreicht. Ein neues Bürgerhaus soll entstehen. Matthias Mumm fasste für seinen Arbeitstisch zusammen, dass man sich ein Gebäude mit mehreren kleinen Räumen vorstellen könnte. „So haben Vereine und Gruppen die Möglichkeit für einen eigenen Raum“, sagte er. Auch Monika Schott war der Meinung, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. Sie trainiert die Tischtennisjugend. „Der Platz in der Halle reicht einfach nicht mehr aus, auch eine Möglichkeit zum Duschen wäre gut.“ Christian Krieg, Axel Hubrich und auch Marina Stassen-Centmayer, die Sprecher der anderen Gruppen, waren gleicher Meinung. Ein erster Ansatzpunkt ist gefunden. Die Arbeitsgruppe „Infrastruktur“ wird sich mit dem Thema sicherlich befassen.
Immer wieder wird auch das Thema Verkehrsberuhigung genannt. Das ging vom Tempolimit im Dorf über Parkbuchten im Birkenring und fehlenden Sichtspiegel bis hin zu einer Umgehungsstraße, die eine Fahrt durch den Ortskern verhindern soll. Ein Zebrastreifen an der Gemeindehalle wird ebenso gewünscht wie ein zentraler öffentlicher Parkplatz. Ausgiebig diskutiert wurden auch die Errichtung von Streuobstwiesen und der Zeit angepasste Bestattungsformen auf dem Friedhof.
Nun werden einzelne Arbeitskreise gebildet
Die Gumbsheimer haben an diesem Abend gut mitgearbeitet. Darauf ist Ortsbürgermeister Rudi Eich stolz. „Ich bin extrem dankbar für eure Unterstützung“, sagte er. In fünf Themenschwerpunkte hat Martin Theodor die Ergebnisse zusammengefasst. Einzelne Arbeitskreise werden nun gebildet. Die Bürger können sich beteiligen, die meisten der Anwesenden haben Unterstützung und Mitarbeit signalisiert. Themen werden neben der Infrastruktur noch Kinder und Jugend, Verkehr und Mobilität, die Dorfgemeinschaft, Wohnen sowie Umwelt und Natur sein.
Zu Beginn der Dorfkonferenz mussten die Teilnehmer auch offen kritisieren. „Was stört mich an Gumbsheim?“, war die Frage von Martin Theodor. Auch hier waren sich viele einig. Die Parksituation, die Geschwindigkeitsproblematik und der starke Verkehrsfluss durch die Gemeinde wurden angesprochen. Freilaufende Hunde und ihre Hinterlassenschaften am Wegesrand stören die Bürger. Und auch ein Hahn, der morgens um vier Uhr kräht. Immer wieder spürte man auch die Enttäuschung, dass es keine Straußwirtschaft, Gaststätte oder kein Restaurant gibt.
Vielleicht wird es also ja doch noch was, mit der Beach-Bar und den Cocktails in der Dorfmitte.

Von Mirco Neuhaus/Allgemeine Zeitung Alzey
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